Brauche ich überhaupt noch Mastering, wenn mein Mix bereits gut klingt?
Kurzantwort
Ja. Ein gutes Mastering ersetzt zwar keinen schlechten Mix, sorgt aber dafür, dass dein Song technisch für Streaming-Dienste optimiert ist und auf möglichst allen Wiedergabesystemen konsistent klingt.
Ausführliche Antwort
Viele Musiker glauben, dass Mastering lediglich bedeutet, einen Song lauter zu machen. Tatsächlich geht es dabei um deutlich mehr. Beim Mastering wird der fertige Mix noch einmal objektiv überprüft und bei Bedarf klanglich verfeinert.
Dabei werden unter anderem Lautheit, Frequenzverteilung, Dynamik und technische Standards kontrolliert. Ziel ist es, dass dein Song auf Spotify, Apple Music oder YouTube genauso überzeugend klingt wie auf hochwertigen Lautsprechern oder im Auto.
Gerade wenn mehrere Songs veröffentlicht werden, sorgt das Mastering außerdem dafür, dass alle Titel klanglich zueinander passen.
Tipps aus der Praxis
Lass Mixing und Mastering möglichst mit etwas zeitlichem Abstand beurteilen. Frische Ohren erkennen Probleme deutlich schneller.